Holleis Heidi

Biografie
geboren 1974 in Innsbruck
lebt und arbeitet in Innsbruck
seit 2016 Mitglied der Tiroler Künstlerschaft

Asche mit Eitempera gebunden ist das zentrale Malmaterial von Heidi Holleis. Für ihre assoziative Formensprache auf großformatigen Leinwänden nutzt sie seit 2011 die unterschiedlichen Farben der Asche die je nach Verbrennungsgrad und Ausgangsholz entsteht. Die symbolhafte Bedeutung der Asche ist in nahezu allen Kulturen verankert. Sie ist das Vanitasmotiv schlechthin und steht für Tod, Trauer und Vergänglichkeit. Da Asche als durch das Feuer gereinigter Rückstand gilt, ist sie auch Sinnbild für Verwandlung, Erlösung und Neubeginn. Was die Künstlerin an diesem zeitintensivem Ersatz für Farbpigmente interessiert, ist in erster Linie das Material selbst. In Schichten über Schichten arbeitet sie mit den unterschiedlichen Nuancen der Grau-Beige und Grautöne. In einem Geflecht aus sich überlagernden Ebenen gestaltet sie eine Formenwelt, die sich einer konkreten Deutung stets entzieht und auf eindrucksvolle Weise die Imaginationskraft des Betrachters wirksam werden lässt. (Silvia Höller)

Einzelausstellungen (Auswahl)
2015 POLY X, kuratiert von Elisabeth und Gerhard Larcher, Dom zu St. Jakob, Innsbruck, Austria

Gruppenausstellungen (Auswahl)
2016 Asche, mit Thomas Feuerstein und Fabian Seiz, ExtraRaum, WIen, Austria
2015 set in motion, kuratiert von Karin Pernegger, Kunstraum Innsbruck,Innsbruck, Austria
2015 recent works, mit Ernst Trawöger, Kulturbaeckerei, Premierentage, Innsbruck, Austria
2015 Arche/Arca, kuratiert von Heinrich Schwazer, Festung Franzensfeste, Südtirol, Italien
2014 RLB-Kunstpreis, kuratiert von Silvia Höller, RLB-Kunstbrücke, Innsbruck, Austria
2013 Artexchange, kuratiert von Hannes Egger, Landesmuseum Ferdinandeum, Innsbruck

Preise und Stipendien
Preis des Landes Vorarlberg, 35.Österreichischer Grafikwettbewerb 2017 (AUT)
Förderpreis  des Landes Tirol für Zeitgenössische Kunst 2017 (AUT)
Kunstpreis für Malerei, Spazioarte Pisanello, Fondazione Toniolo, Verona (IT)
Stipendium des Landes Tirol im Künstlerhaus in Paliano, Palino (IT)