Nitsche Gerald Kurdoglu

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Biografie
*1941 in Wien
Studium an den Universitäten Innsbruck, Wien, an den Akademien für bildende Künste Wien (Sergius Pauser, Herbert Boeckl), Den Haag, Koninglijke Academie van beeldenden Kunsten (1963/64, Stipendium, bei: van Dam, van Gelder, van Dobbenburg …).
1967 Diplom für Malerei und Lehramtsprüfung (BE, , WE, D)
Lehrer an den Gymnasien Landeck, Imst, St. Georgs-Kolleg Istanbul (1978-80, 93-99), PädAk. Zams
Lehrauftrag an der Universität Innsbruck (1993, 1999/2000)
Mitglied des „Brenner-Forums“, der „Initiative Minderheiten“
Mitarbeit an Zeitschriften: Fenster, Thurntaler, Studio, ide, Inn, Schalom, Türkische Allgemeine (Istanbul), Stimme von und für Minderheiten, Arunda, 20er…
1976: Gründung der GYM-Galerie, Landeck: bis 2002 ca. 250 Ausstellungen
1993 Namensänderung: Kurdoğlu, Protest gegen Fremdenfeindlichkeit und Rassismus
1990 Herausgabe von „Österreichische Lyrik – und kein Wort Deutsch“, Anthologie der Wenigerheiten, 1996 des ersten interkulturellen Deutsch-Lesebuchs „Brücken“, ÖBV 1996 Gründung von EYE, Literatur zur Veröffentlichung von Lyrik der europäischen Wenigerheiten, der Juden, Jenischen, Roma und Sinti, der Travellers Irlands, der Samen Skandinaviens, der „Gast“arbeiter, Kurden, Armenier, Basken …2002 Gründung der Galerie Atelier im neu: Roman „2084“, Aufzeichnungen aus 2001 Nacht, Protokoll der laufenden Ereignisse von Orge Georwell, 2010

Ausstellungen / Aktionen:
Seit 1962 Einzelausstellungen (E): in Italien, Deutschland, Frankreich, Japan, Bosnien,
in der Türkei, Schweiz und Österreich (E: Landeck, Salzburg, Innsbruck, Vomperbach, Lienz, Imst, Kufstein, Krems, Schwaz, Fiss, Prutz, Wien, Zams, Feldkirch…), Steirischer Herbst …
1987 Kulturzentrum bei den Minoriten, Graz
1988 Operngalerie, Studiobühne Girardigasse Graz, 1. Farbklangraum zu Brise glace
1994 „Farbklangraum“ mit dem Tiroler Ensemble für Neue Musik (Leitung: Günther
Zechberger) Zisterne/Istanbul, 1996 Fujino, Japan, 1998 Irenenkirche/Istanbul
seit 1997 Gestaltung des „Dankbaren Weges“ auf der Insel Burgaz im Marmarameer
1997/98 Wettbewerb und Wandgestaltung: „Glingglglanggl“, Päd. Zentrum Zams
1999 Istanbul (E), Sarajevo (E), 2000 Imst (E), Zams (E), Kufstein (E), Längenfeld, Bozen, Meran,2001 Wien, Fiss (E), Innsbruck (E), Landeck (E), Ladis (E), Längenfeld, Schwaz, 2002 Istanbul (E), Reutte (mit Bernhard Bauer)
2003 Landeck, Längenfeld (mit Bernhard Bauer), Graz (E)
2004 Feldkirch: Palais Liechtenstein (mit Monika Migl, Gerhard Tiefenbrunn)
Farbklangraum in der ev. Kirche, Innsbruck „Inntext“, Tyrolia Landeck,
Istanbul: Schneidertempel, St. Georgskolleg (mit Bernhard Bauer)
2005 Istanbul, Innsbruck HBLA „Kunst verbindet Kulturen“, Graz (E)
Seit 2001 Erwachsenenschule Zams: Kurse für Malerei, Grafische Werkstatt
2002 , Gründung der Galerie im Atelier im Kårrnerwaldele (bisher ca 100 Ausstellungen), 2004 – 2008 Juror für „premi cultural“, Schweiz, Engadin
2006 Grünes Büro (E), „Ferdinandeum“ Innsbruck (E), Rimessa Castelmur, CH (E),
Gal. Theodor v. Hörmann, Imst (E)
2007 Tramina, Graz (E), Kimm eini, Landeck (E), Kunstwerkraum Mieming (E),
2008 Museum Tarrenz (E), St. Johann /T (E), Graz, Universität, Theol. Fakultät: Interreligiöser Dialog: Islam-Christentum (mit Hannes Weinberger)
2009 Cafe „Ararat“, Innsbruck(E), Restaurant „Anatolia“ (E), Landesmuseum Ferdinandeum „Hofer wanted“, St. Ulrich,/Gröden „Verschluck dich nicht!“, Oberdrauburg „Restrospektive“
2010, Klosterneuburg, „Berg Athos“, Ladis, Galerie im Rechelerhaus (mit Hannes Weinberger), Innsbruck, Galerie Nothburga
2011 Schlossmuseum Landeck zum 70er, HTL Innsbruck (mit Hannes Weinberger),
Rimessa Castelmur, CH
2012 Gruppenausstellungen:90 Jahre DADA-Tirol: Atelier im Kårrnerwaldele, Schloss Starkenberg, Museumsgalerie Tarrenz, Ballhausmuseum Imst, Mesnerhaus Untermieming, HTL Innsbruck, St. Ulrich/Gröden mit Hannes Weinberger
2016 VERBINDEN / VERTETEN / VERTEILEN / VERMITTELN / VERHANDELN – 70 Jahre Tiroler Künstler*schaft, Neue Galerie der Tiroler Künstler*schaft, Innsbruck
zum 75er: Ausstellungen in Museum im Ballhaus, Imst und in der Pfadi Au, „Sophie-Scholl-Haus“ Landeck.
2017 Mesnerhaus, Pettneu

Wandmalaktionen mit Schülern: Landeck, Schönwies (Autobahn) …
Malen mit Kindergartlern, Volksschülern, Hauptschülern: Landeck, Zams, Grins, Schönwies, Pians

Auszeichnungen / Preise
1985 Ehrenzeichen der Stadt Landeck für Kunst und Kultur
1988 Landecker Kulturpreis mit Raoul Schrott (für DADA 21/22)
Diplom der österr. Buchhändler, Anerkennungspreis des Wirtschaftsministeriums
für Buchgestaltung, Aufnahme unter die „Schönsten Bücher Österreichs“
1990 Landecker Kulturpreis, 1992 Förderungspreis des BmfUuK für des Konzept des interkulturellen Lesebuchs „Brücken“ unter dem Motto „Miteinander leben – von einander lernen“, 2001 Nominierung zum „Preis für Zivilcourage und Integration“
2001 Dr. Reinhold Stecher – Preis
2005 Tiroler Friedenspreis für Dialog
2006 Landecker Kulturpreis
2007 Bundes-Ehrenzeichen für Kultur
2012 Ehrung durch das TBF Tiroler Bildungsforum,
Ernennung zum temporären Botschafter des Freistaat Burgstein