PRESSEMATERIAL: Pleasure Activism

PLEASURE ACTIVISM ist die erste von Petra Poelzl (Künstlerische Leitung & Geschäftsleitung von Kunstpavillon & Neue Galerie Innsbruck seit Jänner 2020) thematisch kuratierte Ausstellung. Ausgehend von adrienne maree browns jüngster Veröffentlichung Pleasure Activism, zeigt die gleichnamige Ausstellung künstlerische Arbeiten, die sich gesellschaftlichen und politischen Machtverhältnissen verweigern, vielgestaltige, lustvolle Bild- und Erzählwelten aufspannen und so Störungen in etablierten Sicht-, Denk und Handlungsweisen hervorbringen. Pleasure Activism ist ein Ima­ginationsfeld, in welchem Gesellschaft nachhaltig neu gedacht, verhandelt und gestaltet werden kann.

PLEASURE ACTIVISM zeigt Positionen von vier mid-career artists verschiedener künstlerischen Backgrounds. So entwickelte der Theaterregisseur ARIEL EFRAIM ASHBEL für die Ausstellung in Innsbruck eine Neukonzeption seiner Videoarbeit „Phänomenologie des Verschwindens“. Die gleichnamige Performance musste aufgrund der aktuellen COVID-19 Regularien leider auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Der Schriftzug  „All white people look the same to me“, als Zitat aus seinem Theaterdebüt in Deutschland am Hebbel am Ufer (Berlin), wird im Außenraum der Neuen Galerie zu sehen sein. Ariel Efraim Ashbel zeigte seine Arbeiten unter anderem beim steirischen herbst (Graz), am Kampnagel (Hamburg), am Schauspielhaus Bochum.  www.ashbela.com

Der Künstler CIAN DAYRIT arbeitet in den Bereichen Malerei, Skulptur und Installation. Er beschäftigt sich in seiner Arbeit mit dem Entwickeln von Gegenentwürfen zu bestehenden Kartographien, der Neubetrachtung historischer und politischer Narrative sowie tradierten und oftmals längst in Vergessenheit geratenen Mythologien, ihren Riten und Zeremonien. Arbeiten des in Manila (Philippinen) lebenden Künstlers werden auf der kommenden Gwangju Biennale 2020 (Südkorea) präsentiert und sind derzeit noch bis Mitte November im Gropius Bau in Berlin im Zuge der 11. Berlin Biennale zu sehen. www.nomegallery.com/artists/cian-dayrit

Vergänglichkeit und Transformation sind zentrales Thema in den Arbeiten der Künstlerin ANNE DUK HEE JORDAN. Ihr Hauptaugenmerk liegt auf dem Experimentieren mit Phänomenen aus unterschiedlichen Ökosystemen. Ihre essbare Skulptur „Into the Wild“ war zuletzt in dem – unter anderem von Tino Sehgal und Thomas Oberender – kuratierten Projekt „Down to Earth“ im Martin Gropius Bau, Berlin (2020) zu sehen. Sie wurde für den Böttcherstrasse Preis Bremen 2020 nominiert. www.dukhee.de

Die zwischen München und Wien lebende Künstlerin SOPHIA SÜßMILCH arbeitet in den Medien Malerei und Performance. In ihrer künstlerischen Praxis thematisiert die Künstlerin zumeist Schönheitsideale, Körper, Geschlechterrollen und gesellschaftliche Normen. Ihre Arbeiten waren unter anderem im Belvedere Wien sowie in der Neuen Galerie des Joanneumsviertel in Graz zu sehen. 2018 erhielt Süßmilch den Bayrischen Kunstförderpreis. www.sophiasuessmilch.com